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Die Glocke: Musik und mehr beim Romberg-Festival

Artikel in der Glocke zum Musikpreis in Füchtorf

04.08.2026, Die Glocke

Musikpreis in Füchtorf: 17 junge Cellisten stehen im Wettbewerb

Der Romberg-Cello-Preis in Füchtorf und Münster bringt 17 junge Talente auf die Bühne. Im Herrenhaus Harkotten trifft westfälische Musiktradition auf den internationalen Cello-Nachwuchs.

Füchtorf (gl) – Mit dem Romberg-Festival hat der Cellist Konstantin Manaev gemeinsam mit dem Förderverein Harkotten ein Festival ins Leben gerufen, das die westfälische Musiktradition um Bernhard und Andreas Romberg neu entdeckt und mit Künstlerinnen und Künstlern der heutigen Zeit verbindet. Anfang Juli fand bereits die vierte Ausgabe des Festivals statt. Zu den Höhepunkten gehörte das Konzert mit dem international renommierten Cellisten Jan Vogler im Herrenhaus Harkotten.

Auftritte am 20. und 21. August in Münster sowie zur Preisverleihung am 22. August

Nun rückt im August die nächste Generation in den Mittelpunkt: Erstmals findet der Romberg-Cello-Preis statt. Aus zahlreichen internationalen Bewerbungen wurden laut einer Presseankündigung 17 junge Cellistinnen und Cellisten für die öffentlichen Wettbewerbsrunden ausgewählt. Am 20. und 21. August präsentieren sie sich an der Hochschule für Musik Münster einer Fachjury.

Das Finale verbindet frei gewähltes Repertoire mit Musik von Bernhard Romberg und schlägt damit eine Brücke zwischen der westfälischen Cellotradition und einer neuen Generation internationaler Musiker. Den festlichen Abschluss bildet das Preisträgerkonzert am 22. August um 19 Uhr im Herrenhaus Harkotten von Korff.

Der Hauptpreis ist mit 5000 Euro dotiert, hinzu kommen zwei Förderpreise sowie der Preis der Familie von Korff für die beste Interpretation eines Werkes von Bernhard Romberg. Der Romberg-Cello-Preis ist Teil des Romberg Festivals und wird vom Förderverein Harkotten in Kooperation mit der Hochschule für Musik Münster und mit Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost veranstaltet. Karten (20 Euro) können reserviert werden: foerderverein@harkotten.eu

Weitere Informationen zu dem Nachwuchspreis finden Interessierte unter: www.romberg-festival.de

Eintrittskarten können Sie hier erwerben

Die Glocke: Musik und mehr beim Romberg-Festival

Artikel in der Glocke zum Romberg-Festival

24.06.2026, Die Glocke

Füchtorf (gl). Mit einem Konzert des international gefeierten Cellisten Jan Vogler erreicht das Romberg-Festival am Sonntag, 5. Juli, 17 Uhr, im  Herrenhaus Harkotten im Sassenberger Ortsteil Füchtorf seinen Höhepunkt.
Karten gibt es im Vorverkauf.

Festivalleiter Konstantin Manaev hat für diesen Abend ein Programm  konzipiert, das das musikalische Erbe Bernhard und Andreas Rombergs mit Werken des 20. und 21. Jahrhunderts verbindet. Gemeinsam mit Jan Vogler, die Stimme des Violoncellos, und der Geigerin Julia Smirnova, die als Violinistin bei den Münchener Philharmonikern spielt, erklingt Musik von Konstantia Gourzi, Reinhold Glière, Andreas und Bernhard Romberg sowie Johann Sebastian Bach.

Im Mittelpunkt steht Bachs Suite Nr. 3 C Dur für Violoncello solo, die Jan Vogler auf einem historischen Bogen interpretiert, den Bernhard Romberg selbst spielte. Für einen selten zu hörenden Dialog zweier Violoncelli sorgen Jan Vogler und Konstantin Manaev mit der Sonate G Dur von Jean Baptiste Barrière.

Mit ihrer Lesung geben zudem Professor Walter Gödden und Carsten Bender einen unterhaltsamen Einblick in das Leben des August Freiherr von Korff anhand seines Tagebuchs aus dem Jahr 1840.

Das Romberg-Festival in Harkotten ist nach Angaben der Organisatoren bereits im vierten Jahr zu einer festen Größe im kulturellen Terminkalender im Kreis Warendorf geworden. Von Freitag bis Sonntag, 3. bis 5. Juli, erleben
die Besucher zwei hochkarätige Konzerte in Harkotten und ein Kammerkonzert im Erbdrostenhof in Münster. Am Freitag, 3. Juli, gibt es ab 19.30 Uhr Ouver-
türen zum Festivalauftakt. Das Luftwaffenmusikkorps Münster spielt unter anderem Werke von Mozart.

Durch die Unterstützung der Stiftung Westfaleninitiative, des Förderkreises Kultur und Schlösser sowie der Sparkasse Münsterland Ost und in Zusammenarbeit mit den „Summerwinds“ der GWK Münster organisiert der
Harkottener Förderverein das Festival. Näheres zum Programm gibt es online.

Eintrittskarten können Sie hier erwerben

Artikel in der Glocke zum Romberg-Festival

Artikel in der Glocke zum Romberg-Festival

08.06.2026, Die Glocke, Autorin Dorit Reimann

Füchtorf (dor) – Sommerzeit ist Rombergzeit. Statt sich ausschließlich der Gartenarbeit zu widmen, sollte man sich ruhig aucheinmal den Freuden klassischer Musik hingeben.

Bewahren vor dem Vergessen
Das empfiehlt kein Geringerer als der renommierte Cellist Konstantin Manaev. Der musikalische Leiter des Romberg-Festivals lädtalle Klassikfreunde und die, die es werden wollen, für die Zeit vom 3. bis 5. Juli zum Romberg-Festival ein. „Die Zuhörerbekommen in diesem Jahr echten Rock‘n‘Roll geboten“, kündigt Manaev an und meint damit ein spannendes, stilübergreifendesFestival voller Energie, Virtuosität und überraschender musikalischer Begegnungen.

Vor vier Jahren war Manaev erstmalig angetreten, um Bernhard und Andreas Romberg, zwei aus Westfalen stammende Musiker,die Ende des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts in allen wichtigen Musikzentren der Welt präsent waren, vor dem Vergessen zubewahren. Seither hat sich nicht nur die Bekanntheit der Romberg-Cousins beachtlich gesteigert, jedes Jahr lockt das Festival, dasin die Summerwinds-Münsterland-Konzertreihe eingegliedert wurde, mehr Freunde klassischer Musik an.

Auftakt im Annensaal

„Unser Ziel ist es, das Romberg-Festival als festes kulturelles Highlight im Sommer zu etablieren“, sagt Freifrau Myriam von Korff.Sie ist nicht nur die zweite Vorsitzende des Fördervereins „Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten“, sondern auchGastgeberin des Festivals, das vom Förderverein veranstaltet wird.

Der Festivalauftakt findet am Freitag, 3. Juli, unter der Bezeichnung „Klassik-Spritz“ im Annensaal auf Harkotten statt. Gebotenwird an diesem Abend erstmalig ein Konzert, bei dem Holzbläser des Luftwaffenmusikkorps Münster zusammen mit Streichern undeiner Rockband ein kleines Orchester unter der Leitung von Alexander Kalweit bilden. „Wir wollen unserem Publikum stets etwasNeues bieten“, erklärt Manaev diese ungewöhnliche Zusammensetzung, auf die er sich schon jetzt sehr freut. Neben Manaev alsSolocellist werden Julia Smirnova, Christian Kaim, Miguel Erlich und Victoria Saldarini auf ihren Streichinstrumenten musikalischeAkzente setzen. Auch die diesjährige Komponistin vor Ort, die angesehene Komponistin Professorin Konstantia Gourzi, wird sichdem Publikum mit ihren zeitgenössischen Werken an allen drei Konzerttagen vorstellen.

Jan Vogler wird erwartet
Das zweite Festivalkonzert „Sekt und Saiten!“ findet am Samstag, 4. Juli, 20 Uhr, im Erbdrostenhof in Münster statt. NebenBernhard Rombergs Streichquartett g-Moll, op. 25 Nr. 1 werden drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22 aus der Feder vonClara Schumann erklingen. Ein Wiedersehen gibt es hier mit dem Pianisten Philipp Scheucher, der bereits im vergangenen Jahrmit von der Partie war und seine Klasse am Klavier unter Beweis stellen konnte. An der Viola werden Christian Kim, KonstantinManaev am Violoncello, seine Frau Julia Smirmova und Koh Gabriel Kameda an der Violine zu hören sein.

Zum Abschluss des Romberg-Festivals, das Winzer Mathias Meimberg mit seinen Weinen und Sekten bereichert, wird imHerrenhaus Harkotten ein weiterer Festivalhöhepunkt präsentiert: Starcellist Jan Vogler wird auf einem historischen Bogen, denBernhard Romberg einst selbst gespielt hat, eine Suite von Johann Sebastian Bach erklingen lassen. Auch Smirnova und Maneavwerden zu hören sein. Im Anschluss geben Professor Walter Gödden und Carsten Bender einen unterhaltsamen Einblick in dasLeben des August Freiherr von Korff anhand seines Tagebuchs von 1840.

Neuer Nachwuchspreis
Erstmalig in diesem Jahr hat der Verein der Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten in Kooperation mit der Hochschule fürMusik in Münster einen Romberg-Cello-Preis ausgelobt. Der Wettbewerb richtet sich an junge Cellisten aus aller Welt und verstehtsich „als Hommage an die große westfälische Tradition um Bernhard Romberg“, wie es in einem Info-Flyer heißt. Während Zuhörerbei den Wettbewerbsrunden am 20. und 21. August in die Aula der Hochschule für Musik Münster geladen sind, findet dasPreisträgerkonzert am Samstag, 22. August im Herrenhaus Harkotten statt.

Eintrittskarten können Sie hier erwerben

Münsterland e.V. wirbt für Harkotten

Mit großer Sorgfalt und inhaltlicher Tiefe hat der Münsterland e.V. eine informative Seite über das Herrenhaus Harkotten gestaltet.

Neben eindrucksvollen Fotografien und anschaulich erzählten Hintergrundtexten finden sich dort ergänzendes Kartenmaterial sowie eine besondere Hörreise, die Besucherinnen und Besucher akustisch durch Geschichte, Architektur und Atmosphäre der historischen Anlage führt.

So entsteht ein vielschichtiges Porträt dieses außergewöhnlichen Ortes, das neugierig macht und zum Entdecken einlädt. Ein Besuch – digital wie vor Ort – lohnt sich in jedem Fall.

Kultureller Höhepunkt im Advent in Harkotten

Der Abend des 06.12.2025 verspricht in Harkotten im Annensaal ein unvergessliches kulturelles Erlebnis zu werden.

Der Pianist Pierre-Laurent Boucharlat, international bekannt für seine meisterhafte Technik und Ausdruckskraft und der Cellist Konstantin Manaev, der als Solist inzwischen regelmäßig in ganz Europa auftritt und seit mehreren Jahren das Romberg – Klassik – Festival in Harkotten organisiert, umrahmen mit Werken von Bernhard Romberg, Johannes Brahms und Pjotr I. Tschaikowsky die dialogische Lesung

Alltagswelt und große Gefühle

Eine Lese-Zeitreise in die Welt münsterländischer Adelssitze um 1800. Ein Projekt, welches im Rahmen der Förderprojekts „Heimatzeugnis“ vom Land NRW unterstützt wurde und bereits in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg aufgeführt wurde.
Vortragende der Texte, die aus den Tagebüchern und Briefwechseln der Familie Freiherrn von Korff und weiterer adeliger Familien in Westfalen recherchiert wurden, sind die Autorin Dr. Birgit Gropp, und die Schauspieler*in Carolin Wirth und Carsten Bender.

Die Veranstaltung beginnt ab 17 Uhr im Annensaal mit einem Picknick, das jeder selbst mitbringen kann.
Um 18 Uhr beginnt das Programm.

Der Eintritt ist frei, es wird um eine großzügige Spende gebeten, um das Honorar der Künstler*innen und die Projekte der ausführenden Denkmalvereine unterstützen zu können.

Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten e.V.
Förderkreis Kultur und Schlösser, Haus Senden

Anmeldungen: foerderverein@harkotten.eu

Picknick – Lesung – Konzert Harkotten 06.12.2025

Picknick – Lesung – Konzert am 6.12.2025

Herrenhaus Harkotten von Korff

Besucher der Jubiläumsveranstaltung bringen ihren Picknickkorb mit oder bestellen diesen im „Glücksal“ (Link) in Harkotten.

Beginn: 17 Uhr im Annensaal in Harkotten

Der Eintritt ist frei, aber großzügige Spenden vor Ort sind höchst willkommen, um beide Vereinen bei der Umsetzung ihrer Projekte zu unterstützen und die Gagen der Künstler zu tragen.

Bitte melden Sie sich vorab per Mail an.

Wer die britische Saga Downton Abbey liebt, in der der Adelssitz im Mittelpunkt steht und das Schicksal der gesamten Hausgemeinschaft, Herrschaft wie Dienerschaft, in einer Ära des Umbruchs beleuchtet wird, wird ein besonderes Vergnügen an der letzten Veranstaltung im 10ten Jubiläumsjahres des Harkottener Fördervereins und 20ten Jubiläumsjahr des Förderkreis Kultur und Schlössen e. V. haben.

Zur Einstimmung in die festliche Weihnachtszeit nimmt die Autorin Dr. Birgit Gropp und das Schauspielerduo Carolin Wirth und Carsten Bender das Publikum mit auf eine dialogischen Lese-Zeitreise mit dem Titel „Alltagswelt & große Gefühle. Ein Ausflug in die Welt münsterländischer Adelsgüter um 1800“. Tagebücher, Briefe, Gedichte, Rechnungen: all diese oft amüsanten und mitunter zu Herzen gehenden Quellen erzählen, wie sich der Alltag in den Herrenhäusern des Münsterlandes vor etwa 200 Jahren gestaltete.

Umrahmt wird die Lesung durch ein musikalisches Programm mit dem Cellisten Konstantin Manaev und dem Pianisten Pierre Laurent Boucharlat.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden Myriam und Ferdinand von Korff noch zu einem adventlichen come together in die Bel Etage des Herrenhauses ein.

„First Class hilft“ am Samstag, 05.07., während des Romberg Festivals

First Class Logo mit Kleiderpuppe

5. Juli 2025

Herrenhaus Harkotten

First Class Logo mit Kleiderpuppe

Die Charity „First Class Hilft“ ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, hochwertige Kleidung zu erwerben und gleichzeitig einen guten Zweck zu unterstützen.
Sie öffnet am 05.07. in der Pause zwischen den beiden Konzerten.

Der Erlös, der den Freunden und Förderern des Denkmals Harkotten e. V. zugutekommt, hilft dabei, wichtige Projekte zu fördern und das Denkmal zu erhalten.

3. Romberg-Festival am 2. – 5. Juli 2025

Liebes Harkottener Publikum, liebe Freund:innen der Musik,

die Vorfreude auf das 3. Romberg Festival ist groß, und ich freue mich, Sie erneut auf eine musikalische Reise durch die Zeit einzuladen. Unser diesjähriges Programm vereint bekannte Meisterwerke mit aufregenden neuen Klängen und bringt internationale Künstlerinnen und Künstler zusammen, die die musikalische Vielfalt der Romberg-Tradition lebendig werden lassen.

Im Mittelpunkt des Festivals stehen kammermusikalische Werke der beiden Cousins Bernhard und Andreas Romberg. Besonders freue ich mich auf unser Konzert in Münster im historischen Schloss Erbdrostenhof am Freitag, den 4. Juli, wo wir unter anderem das Klavierquartett von Andreas Romberg präsentieren werden.

Ein Highlight des diesjährigen Festivals ist unser Composer in Residence 2025, die renommierte österreichische Komponistin Johanna Doderer. Mit ihrer einzigartigen Tonsprache schlägt sie Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ihre Werke, darunter eine Uraufführung speziell für das Festival, setzen starke künstlerische Impulse und bereichern unser Programm mit einer zeitgenössischen Perspektive.

Im Namen unseres großartigen Freundeskreises, des Harkottener Fördervereins e.V., und Ihnen, unserem geschätzten Publikum, danke ich herzlich für die großzügige Unterstützung. Ohne Ihre Treue und Begeisterung wäre unser Festival in dieser Form nicht möglich.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen beim Harkottener Romberg Festival für wundervolle Musik, interessante Gespräche und Begegnungen mit Ihnen und unseren Künstlern.

Ihr Konstantin Manaev

Programm des 3. Romberg Festivals

Mittwoch, 2. Juli: „Zwischen Himmel und Erde“

Beginn 20 Uhr
Klosterkirche Warendorf, Klosterstraße 30, 48231 Warendorf

Musiker:

Lea Maria Löffler – Harfe
Julia Smirnova – Violine
Konstantin Manaev – Violoncello

Bernhard Romberg (1767–1841):
Divertimento über westfälische Lieder Op. 65
(Version für Harfe und Violoncello)

Mikhail Iwanowitsch Glinka (1804-1857):
Drei russische Lieder für Violine, Violoncello und Harfe

Andreas Romberg (1767-1821):
Duo für Violine und Violoncello Nr. 1, Op. 2
Allegro
Andante con Variatione

Johanna Doderer (1969*):
Sandberg Variationen für Violine solo (2024)

Gabriel Fauré (1845-1924):
Impromtu Op. 86, für Harfe solo

Henriette Renié (1875-1956):
Trio für Violine, Violoncello und Harfe (1901)
Allegro risoluto

Freitag, 4. Juli: „Von Münster in die Welt – Musik und Geschichten der Rombergs“

Beginn 20 Uhr
Erbdrostenhof, Münster

Musiker:

Julia Smirnova – Violine
Johannes Fleischmann – Violine
Alexej Fadejew – Viola
Elisabeth Fürniss – Violoncello
Konstantin Manaev – Violoncello
Philipp Scheucher – Klavier

Bernhard Romberg (1767–1841)
Sonate für zwei Violoncelli Nr. 1 op. 43
Allegro, poco moderato
Andantino
Allegretto

Die Rombergs – Zwei Virtuosen und die Kulturszene Münsters um 1800
Dialogische Lesung von und mit dem Literaturprofessor Walter Gödden und dem Schauspieler Carsten Bender. Das florierende Musikleben der Stadt Münster bot die Voraussetzungen für die spätere internationale Karriere von Andreas und Bernhard Romberg. Doch die beiden hatten auch mit widrigen Begleitumständen zu kämpfen. Finanzielle Engpässe und vor allem wechselhafte politische Verhältnisse standen der Ausübung ihrer Kunst entgegen.

Bernhard Romberg (1767–1841) / Andreas Romberg (1767–1821)
„Duo Concertant“ für Violine und Violoncello
Poco Adagio, Allegro assai
Andante con variazioni

Johanna Doderer (1969*)
„Break on through“ für Violoncello und Klavier DWV 95 (2015)

Franz Schubert (1797-1828)
Notturno in Es-Dur D 897 für Violine, Violoncello und Klavier

Andreas Romberg (1767–1821)
Klavierquartett Op. 22
Allegro spirituoso
Larghetto
Allegro

Samstag, 5. Juli

„Von Westfalen nach Wien“

Beginn 17 Uhr
Annenhalle, Herrenhaus Harkotten

Musiker:

Victoria Saldarini – Violoncello
Reinhard Latzko – Violoncello
Konstantin Manaev – Violoncello
Philipp Scheucher – Klavier

Bernhard Romberg (1767–1841)
Divertimento über österreichische Lieder

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Cellosonate Nr. 5 in C-Dur, Op. 102 Nr.1

David Popper (1843–1913)
Requiem für 3 Violoncelli und Klavier, Op. 66
Im Gedenken an Prof. Matias de Oliveira Pinto (14.07.1960 – † 04.02.2025)

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Cellosonate Nr. 3 in A-Dur, Op. 69

Johanna Doderer (1969*)
Auftragswerk des Romberg Festival für drei Violoncelli und Klavier, Uhraufführung

Einblick in die“russische Seele“

Beginn 19.30 Uhr
Annenhalle, Herrenhaus Harkotten

Musiker:

Konstantin Manaev – Violoncello
Philipp Scheucher – Klavier

Einblick in die »russische Seele«
Wie Bernhard Romberg im Zarenreich seine zweite Heimat fand –
Reflexion vor dem Hintergrund von Alexander Puschkins »Eugen Onegin«
Vortrag: Walter Gödden
Rezitation: Carsten Bender

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893)
Arie des Lensky aus der Oper „Eugen Onegin“
(Arrangement für Violoncello und Klavier)

Bernhard Romberg (1767–1841)
„Fantasie“ Souvenir de St. Petersbourg Op. 77 für Violoncello und Klavier

„Das wandelnde Schloss“

Beginn 21 Uhr
Altane, Herrenhaus Harkotten

Musiker:

Julia Smirnova – Violine
Konstantin Manaev – Violoncello
Philipp Scheucher – Klavier

Carsten Bender – Moderation
Michael Kantrowitch – Lichtinstalation

Johanna Doderer (1969*)
Klaviertrio Nr. 5, DWV 110

10 musikalische Bilder über das Märchen „Das wandelnde Schloss“
nach dem Animationsfilm des Regisseurs Hayao Miyazaki und nach
der Erzählung von Diana Wynne Jones

Howl
Sophie
Schwarze Gestalten
Der Tanz über den Dächern der Stadt
Die Verwandlung Sophies
Sophies Erwachen
Turnip
The War / Der Krieg
Die Suche / Sophies Rückverwandlung
Die Rückkehr / Tanz über der Stadt

26. Mai 2024: Markt der Museen im Kreis Warendorf

Markt der Museen
26. Mai 2024, 11- 18 Uhr

Der Kreis Warendorf ist eine Kulturregion, die mit ihren zahlreichen Museen vielfältige Ausstellungs- und Veranstaltungserlebnisse bereithält. Beim „Markt der Museen“ stellen sich nun erstmals 16 Museen aus dem Kreis Warendorf im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung vor. Ein vielseitiges Programm lädt an diesem Tag bei kreativen und kulinarischen Angeboten, Musik und Unterhaltung zum Verweilen auf dem Gelände des Herrenhauses Harkotten ein.

Die Museen geben den Besucherinnen und Besuchern des Marktes dabei einen Einblick in ihre Arbeit und die Kulturerlebnisse, die sie zu bieten haben. So werden beispielsweise Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche, wie etwa die Restaurierung oder die museumspädagogische Vermittlung geboten, Handwerke vorgeführt und Ausstellungsstücke präsentiert. Kurzweilige Workshops und offene Mitmach-Angebote laden zudem dazu ein selbst tätig zu werden und verschiedene Handwerke auszuprobieren oder auch das eine oder andere Kunstwerk zu erschaffen. Das bunte Rahmenprogramm, das von Musik über Poetry Slam hin zu Theateraufführungen für Groß und Klein reicht, sorgt dabei für beste Unterhaltung und rundet das Erlebnis ab.

16 Museen stellen sich auf Harkotten vor:

  1. Herrenhaus Harkotten
  2. Altes Zollhaus Sassenberg
  3. Joseph Uphues Museum
  4. RELíGIO
  5. Dezentrales Stadtmuseum Warendorf
  6. Heinrich Friederichs Museum
  7. Stiftskammer Freckenhorst
  8. Mitmachmuseum Up’n Hoff
  9. Kindermuseum KLIPP KLAPP
  10. Kulturgut Haus Nottbeck
  11. Kunstmuseum Ahlen
  12. Heimatmuseum der Stadt Ahlen
  13. Jupp-Foto-Club
  14. Beckumer Zement-Museum in Köttings Mühle
  15. Stadtmuseum Beckum
  16. Museum Abtei Liesborn