Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten e.V.

„Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten“

Konzept für das Herrenhaus Harkotten zur Wahrnehmung und Nutzung durch die Öffentlichkeit:

Ein herzliches Dankeschön, an alle, die uns bei unserer Arbeit so wirkungsvoll unterstützt haben!
Wir wünschen allen Mitglieder, Vorstandsmitgliedern und Mitglieder des Beirats eine schöne Weihnachtszeit und ein gesundes und erfolgreiches 2017!

Dezember 2016
Wir freuen uns über die Förderzusage der NRW Stiftung für die beiden Räume:
Landschaftszimmer und blauer Salon mit den schönen Supraporten und wieder einem strahlenden blau!
Die Restauratorin Yvonne von Löbbecke ist schon fleißig bei der Arbeit, die Restaurierung des Landschaftszimmers nimmt Formen an!
Einen großen Dank an die NRW Stiftung, Frau Wehling, Frau Grote und den Vorstand! Erholsame Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2017!
Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten e. V.
Der Vorstand

Dank der Förderzusage durch das Land NRW und die Stiftung Deutscher Denkmalschutz konnten wir im Keller die Rückbauarbeiten beginnen. Wände, die nichts dort zu suchen hatten, sind nicht mehr da,Böden, die Feuchtigkeit in den Wänden verursacht haben, sind beseitigt…. Die historische Küche ist wieder zu erkennen, wie schön!
Herzlichen Dank für die Förderung zur Sanierung des Herrenhauses und eine schöne Weihnachtszeit, ein gutes und erfolgreiches 2017 eine weiterhin glückliche Hand bei dem Erhalt unserer Baudenkmäler, unserer Geschichte!
Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten e. V.
Der Vorstand
Der wissenschaftliche Beirat

August 2016

Das vorliegende Konzept wurde vom Förderverein „Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten e. V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Sassenberg entwickelt. Die Konzeption erfasst die Nutzung und Wahrnehmung des Herrenhauses Harkotten durch die Öffentlichkeit.

Die Nutzung des Herrenhauses und Parks in Harkotten durch die Öffentlichkeit sind fester Bestandteil des Lebens auf der Doppelschlossanlage.

Langfristig sichergestellt wurde dies nicht zuletzt durch die Nutzungsvereinbarung zwischen dem Eigentümer und dem Förderverein „Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten e. V.“ für die kommenden zwanzig Jahre.

Dem Förderverein ist ein wissenschaftlicher Beirat angeschlossen. Die durch ihn umgesetzten wissenschaftlichen Untersuchungen zur Geschichte des Hauses, seiner Ausstattung und Bewohner dienen als Grundlage für die museale Konzeption des Hauses.

Allgemein:

Auch in der Stadt Sassenberg und seiner Umgebung sind inzwischen der Tourismus und die Wirtschaft international aufgestellt und es werden Gäste, Besucher, Geschäftspartner und Auszubildende von überall her beherbergt. In deutschen und europäischen Städten ist das Kulturangebot wesentlicher Bestandteil urbaner Lebensqualität.

Sassenberg als kleine Stadt im ländlichen Raum muss sich der Konkurrenz um Arbeitsplätze, auch um die Werbung von Einwohnern stellen und Gleichwertiges bieten:

Infrastruktur, Freizeitangebote, Natur und als besondere kulturelle Attraktion die Doppelschlossanlage Harkotten mit ihrem für die Öffentlichkeit zugänglichen Herrenhaus Harkotten von Korff. Das Haus kann durch seine bedeutende Architektur, die historischen Wandmalereien und eine Jahrhunderte alte Familiengeschichte einen wertvollen, regionalen und überregionalen Beitrag leisten.

Das Herrenhaus ist  für Bewohner und Bewohnerinnen der Region  Identifikationspunkt der eigenen Heimat und Geschichte belegbar seit dem Mittelalter (Herrlichkeit Harkotten, Gogericht des Kreises Warendorf).

Harkotten war und ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für die Region.

Die Doppelschlossanlage Harkotten als  das Wahrzeichen der Region  verbindet damit die Identifikation nach innen und die Aufmerksamkeit nach außen hin.

Harkotten in moderner Zeit:

Veranstaltungen wie das bereits alljährlich stattfindende  Gartenfestival, der Winter – und Weihnachtsmarkt, Konzerte im Rahmen der Summerwinds der GWK Münsterland sind längst zum Publikumsmagneten geworden und erfreuen sich einer großen Besucherzahl. Bei jeder dieser Gelegenheiten steht das Herrenhaus dem Besucher offen und er wird durch die Präsentation der Architektur, der Räumlichkeiten und der Wandmalereien auf die regionale Geschichte und Entwicklung aufmerksam gemacht. Bei der Innenwirkung des Herrenhauses steht insbesondere die Einbindung des Besuchers in die Lebensweise und Raumgestaltung des beginnenden 19. Jahrhunderts, sowie das Sozialgefüge der vorherigen Generationen adeliger Familien Westfalens  im Vordergrund. Ziel ist es, Wissen, Wahrnehmung, Vermittlung und Kulturgeschichte lebendig und anschaulich, kritisch und konstruktiv zu reflektieren.

Bei der Außenwirkung des Herrenhauses mit seinem musealen Konzept steht die touristische Ausrichtung der Region als wichtiger Wirtschaftsfaktor (Reit – und Fahrradrouten, 100 – Schlösser Tour) im Vordergrund. Das Herrenhaus ist eines der wenigen Adelssitze, welches seine Türen für die Öffentlichkeit öffnet und dem Besucher das Gefühl vermittelt, auf Tuchfühlung mit der Geschichte zu gehen. Der Besucher wird von den Eigentümern/Bewohnern persönlich betreut.

Das Konzept im Detail:                                                                                           Geschichte und Kultur in der Öffentlichkeit

Das Konzept ist in vier Säulen ausgerichtet:

  1. Kunst und Kultur

Inszenierung von Kunst, Geschichte und Kultur im herrschaftlichen Ambiente

Das Herrenhaus hat sich bereits zu einer Adresse für Kunst, Geschichte und Kultur entwickelt.

Im Vordergrund stehen die Bemühungen der Eigentümer und des Fördervereins, Harkotten als einen Ort gedeihen zu lassen, an dem  Kunst, Kultur und Geschichte gelebt werden kann.

Regelmäßige Führungen                                                                                                       (finden bereits statt)

Vortragsveranstaltungen, Konzerte, Lesungen, Pressetermine                                   (finden bereits statt)

 

 

Museales Konzept / geplante Ausstellungen:

  • zum Architekten Adolph von Vagedes und seiner Architektur in der modernen Zeit des Klassizismus, der Aufklärung.
  • zum Künstler Phillip F. Bartscher anhand von Originaldokumenten, Foto und Filmmaterial sowie zeitgenössischen Exponaten, Möbeln, Gemälden) in Zusammenarbeit mit den Kulturvertretern und Buchautoren seiner Heimatstadt Rietberg.
  • zur Familiengeschichte der Freiherrn von Korff zu Harkotten im Laufe der vergangenen Jahrhunderte, die sozial – versorgerische Struktur im Zusammenleben der Herrschaft mit seinem Personal sowie der Dorfgemeinschaft und umliegenden Bevölkerung anhand von zeitgenössischen Urkunden, Dokumenten, Foto und Filmmaterial, Zeichnungen und Berichten. (teilweise bereits ausgestellt, teilw. noch restaurierungsbedürftig)
  • zur Ess – und Tischkultur: Tischwäsche, Porzellan, Silber, Glas, Möbel
  • zu bauzeitlichen Landkarten, Plänen der Bau – und Umbauabschnitte des Hauses im Zusammenhang mit veränderten Bedürfnissen der Bewohner.
  • Werke aus der Bibliothek des Hauses
  • Tuchmaterial wie Spitze, Braut – und Taufkleider, Tischwäsche und sakrale Gewänder
  • Sammlung von Kruzifixen, sakrale Gegenstände, Missale
  • Münz – und Ordensammlung
  • historischer Waffen sowie Uniformen und Symbole (Kammerherrenschlüssel) des Erbauers Friedrich Anton von Korff als preußischer Kammerherr und Ministerialrat.
  • Sammlung historischer Glaspokale

 

  • Die Erstellung von Druckmaterial anhand von zeitgenössischen Tagebüchern und Aufzeichnungen aus dem Familienarchiv sollen dem Besucher als Information und Erschließung der regionalen Geschichte angeboten werden.

 

  1. Soziales

 

  • In Kooperation mit den umliegenden Schulen ist ein Pilotprojekt geplant, bei dem die Schüler der einzelnen Jahrgangsstufen ihren Geschichts – und Kunstunterricht im Herrenhaus Harkotten lebendig erleben.

Inhalte der Unterrichtseinheiten im Souterrain des Vorgängerbaus sowie der Beletage erschließen den Schülern die regionale Geschichte, den Klassizismus, die politischen Veränderungen (Entstehung Westfalens) ebenso wie die Architektur des Architekten v. Vagedes und seine spätere Bedeutung  für das Rheinland sowie die Wandmalereien des Phillip F. Bartscher.

Durch das Vorhandensein der originalen Bauakten des Architekten und Malers werden die Schüler an die alten Schriften herangeführt.

Ziel des Fördervereins und der Schulträger ist es, den Schülern mögliche berufliche Perspektiven (Architektur, Kunstgeschichte, Geschichte, Restaurierung, Malerei ect. ) zu eröffnen.

  • Kooperation mit kunsthistorischen Fakultäten

Studenten arbeiten mit der Unterstützung deswissenschaftlichen Beirats im Förderverein an der Inventarisierung der Exponate. Die Inventarisierung der gesamten Gemälde, Lithographien etc. im Hause wurde in 2014 bereits durch drei Studentinnen durchgeführt. 2016/17 werden zwei Studentinnen von der FH Leipzig erwartet, drei Monate in Harkotten leben und arbeiten werden.

  • Schaffung von Arbeitsplätzen, Stärkung der regionalen Firmen durch Auftragsvergabe
  • Profit regionaler Unternehmen und Gewerbe durch Großveranstaltungen in Harkotten

 

  1. Ökonomie

wirtschaftliche Ausrichtung:

  1. Mit den Führungen durch die Räume mit den Bartscher Wandmalereien, sowie auch durch das Außengelände und die historische Schlosskapelle verdient das Haus.
  2. Standesamt: Die Eingangshalle im Herrenhaus wird von der Stadt Sassenberg als Standesamt genutzt. Hierfür wird eine Gebühr erhoben, die zum Verdienst beiträgt. Anschließende Feierlichkeiten werden in immer größerem Ausmaß in Verbindung mit der gastronomischen Einrichtung „Wappensaal“ und „Annenhalle“ in den Vorgebäuden wahrgenommen.
  3. Offizielle Termine durch Touristikvereine, Pressekonferenzen der politischen Vertreter und des Fördervereins, Empfänge, Ehrungen finden regelmäßig in der Eingangshalle der HH sowie den repräsentativen angrenzenden Räumen statt. Dabei sind die Wandmalereien in allen Räumen immer wieder zentrales Thema und erfreuen sich größter Aufmerksamkeit.
  4. Regelmäßig stattfindende Großveranstaltungen stärken das Interesse und die Wirtschaftlichkeit an und von Harkotten.
  5. Die Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg wird den Park und das Herrenhaus Harkotten in sein Programm („über die Grenze hinaus“) als Standort mit einbeziehen. Sowohl der Architekt Vagedes als Parkgestalter sowie auch der Künstler Bartscher mit der dekorativen Gestaltung im Herrenhaus werden dafür zentrales Thema einer Ausstellung werden.

 

  1. Touristik und Medien

Harkotten ist regelmäßig gefragtes Motiv für Printmedien, Film und Fernsehen, regionale Presse:

Sendungen wie Tatort, westfälische Adelsküche, Von und Zu lecker, aktuelle Stunde (Wandmalereien Bartscher), Wandernder Ort (Cineplex Münster 2010) vergrößern den Bekanntheitsgrad der Anlage und seiner Bewohner und fördern das öffentliche Interesse.

Presseartikel insbesondere zu den Wandmalereien Bartscher in den regionalen Zeitungen sind mittlerweile ungezählt.  (Zuletzt: Westfälische Nachrichten überregional: Beginn der Serie „Adel verpflichtet“)

Arbeitssitzungen, Seminare der münsterländischen Touristikvereine finden regelmäßig in der Eingangshalle des HH statt, mit Harkotten selbst als Leuchtturm für die Öffnung nach außen.

Harkotten ist eines der beliebtesten Zielpunkte für Touristen, die der westfälischen „Reit – und Radwander“ sowie der 100 Schlösser Route folgen. Die Gesamtanlage mit ihren historischen Stationen (Wegesteine, Steinskulpturen wie der Atlas mit der Weltkugel etc.) und der im Eigentum befindliche angrenzende Wald ist Erholungsort für die Bewohner der Region sowie Ausflugsort für interessierte auswärtige Besucher aus NRW, Niedersachsen und darüber hinaus.

Reiseunternehmen haben das Herrenhaus Harkotten mit seinen dekorativen Wandmalereien als festes Ausflugsziel in ihr Angebot aufgenommen.

Zusammenfassung:

Ausgehend von der Aufgabe, das Herrenhaus Harkotten als herausragend architektonisches sowie gestalterisch wertvolles Denkmal  zu erhalten, zu pflegen und für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen, stößt man auf die Frage, was angemessene Methoden im Umgang mit historischem Wissen und Denkmälern sind.

Die „Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten e. V. „ , die Eigentümer des Doppelschlossanlage sowie die Stadt Sassenberg und die Denkmalbehörden arbeiten intensiv und harmonisch an der  Entwicklung eines gemeinsamen Konzeptes, bei dem die Symbiose zwischen kunsthistorischem Wert und Erhalt mit der öffentlicher Wahrnehmung im Einklang steht. Der bisherige Erfolg und das breite öffentliche Interesse lassen eine stabile perspektivische Umsetzung auch für die kommenden Jahre und Generationen erkennen.

Wir sind dankbar und freuen uns über die bisherige Förderung des Landes NRW, des LWL Münster sowie der Zusage der Stiftung Deutscher Denkmalschutz für das Jahr 2016.

Aktuell arbeiten wir an einem Konzept zur Restaurierung der Ostfassade. Große Risse im Mauerwerk lassen dort Feuchtigkeit eindringen. Dank der Förderung der Stiftung Deutscher Denkmalschutz und des Landes NRW, wird eine Sanierung und Schließung der Risse in diesem Jahr noch möglich. Außerdem können wir die vier Schornsteine sanieren. Um den ganz Linken haben wir schon eine dicke Gummimatte befestigen lassen. Der aufliegende Betonputz löste sich im vergangenen November bei dem starken Regen und platzte ab. Bei den anderen drei Schornsteinen ist es auch eine Frage der Zeit, auch sie weisen im Verputz dicke Risse auf.

Wenn wir mit unseren Zielen und unserer Arbeit auf Ihre Zustimmung stoßen und Ihr Interesse wecken konnten, freuen wir uns natürlich über Ihr Engagement in Form von einer Mitgliedschaft (15,00 Euro pro Jahr) oder einer Spende!

 

Freunde und Förderer des Denkmal Harkotten e. V.

Harkotten, August 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Herrenhaus wurde 1806 im Auftrag der Eheleute Friedrich-Anton und Rosine Frhr. und Frfr. von Korff zu Harkotten im klassizistischen Stil durch den Architekten Adolf von Vagedes (1777 – 1842) erbaut.

Originalpläne des Architekten Adolph v. Vagedes
Original Pläne Adolph v. Vagedes004

Mit der malerischen Gestaltung der Innenwände und Türen wurde der Rietberger Hofmaler Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher (1749 – 1823) in den Jahren 1814 – 1816 beauftragt.

Durch umfassende Befunde bauzeitgenössischer Wandmalerei und der regionalen Bedeutung des Rietberger Künstlers ist die Innengestaltung des historischen Gebäudes erhaltenswert und von öffentlichem Interesse.
Originaldokumente sowohl des Architekten Vagedes sowie die des Hofmalers Bartscher (Bauakte) sind vollständig erhalten und befinden sich im westfälischen Adelsarchiv des LWL Münster.

Landschaftszimmer Erdgeschoss, dekorative secco Malerei
Landschaftszimmer Erdgeschoss

Kontakt
Myriam Frfr. von Korff · 05426 2638 · mvk@harkotten.eu

Kontoverbindung des Fördervereins
„Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten“
Sparkasse Münsterland Ost
IBAN: DE55 4126 2501 6270 1339 00
BIC: GENODEM1AHL

Der Vorstand des Fördervereins „Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten e.V.“

Vorsitzender: Dr. Peter Paziorek, MdB a.D., Regierungspräsident a.D.

2. Vorsitzende: Myriam Frfr. von Korff Harkotten

1. Geschäftsführer: Dieter Heimsath, Glandorf

2. Geschäftsführer: Clemens Frhr. von Boeselager, Stift Ehreshoven

Schatzmeister: Andre Mangin, Hamburg

Schriftführer: Günther Nüßing, Stadt Sassenberg

Beisitzer:
• Reinhold Sendker, MdB
• Doris Kaiser, stellvertr. BM Warendorf
• Annette Niermann, BM Bad Iburg
• Prof. Dr. Dr. Jens Atzpodien, Chefarzt Tumorzentrum Harderberg, Osnabrück
• Frhr. Friedrich Carl von Ketteler, Harkotten
• Dr. Hermann Mesch, Vorsitzender Kreisheimatverein Beckum-Warendorf
• Laurenz Sandmann, Bauforscher,  Warendorf

Wissenschaftliche Beirat:
• Laurenz Sandmann, Bauforscher, Warendorf
• Dr. Fred Kaspar, Bauhistoriker, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster
• Prof. Dr. Dr. Jens Atzpodien, Chefarzt, Tumorzentrum Harderberg
• Dr. Susanne Tauss, Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V.
• Dr. Elisabeth Schwarm, Kreismuseum Abtei Liesborn
• Dr. Elisabeth Baxhenrich-Hartmann, Kunsthistorikerin
• Stefan Wittenbrink, Museum Dormitorium, Beckum
• Dr. Georg von Gumppenberg, Kunsthistoriker, Kunstberatung, Frankfurt
• Dr. Hermann Mesch, Vorsitzender Kreisheimatverein, Beckum-Warendorf

Nur ein starker Förderverein kann diese Ziele und Aufgaben umsetzen!

Helfen Sie mit und sind Sie dabei, wenn ein Juwel erhalten wird!
Die Wandmalereien Bartschers sowie klassizistische Möbel, Gemälde, Uniformen, Waffen, Porzellan, Buch- und Dokumentenmaterial, Glaskunst sowie umfangreiche sakrale Exponate stehen zukünftig im Mittelpunkt der geplanten Ausstellungen und Führungen.Insbesondere die Architektur, die unterschiedlichen Entstehungsphasen des Neubaus von 1806 in Verbindung mit den jüngst entdeckten noch vorhandenen Bestandteilen des Vorgängerbaus, der ehemaligen Burganlage aus dem 14.Jahrhundert geben einen umfassenden Überblick über die Bau- und Gestaltungskunst sowie die Lebensart zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Mit Ihrer Mitgliedschaft im Förderverein oder einer Spende ist das möglich.
Ziel des Fördervereins ist es, der Öffentlichkeit durch die aktive regelmäßige Präsentation und Weiterentwicklung dieses bau- und kunsthistorischen Gebäudes, den Zugang zu einer regionalen Zeitepoche zu ermöglichen, die die Geschichte Westfalens bedeutend verändert und geprägt hat. Um das touristische Konzept des Kreises Warendorf und der Stadt Sassenberg mit diesem kunsthistorisch wertvollen Baudenkmal zu bereichern sowie ein klassizistisches Zeitzeugnis zu bewahren, ist es notwendig, aufwendige Reparatur- und Restaurationsarbeiten durchzuführen.