Mit dieser Maßnahme wird die Durchgängigkeit und die ökologische Verbesserung der Bever erreicht. Der Wasser- und Bodenverband Warendorf hat die umfangreichen Bauarbeiten in Harkotten jetzt umgesetzt.
Um die Fließgeschwindigkeit der Bever zu verringern und sie für kleine Tiere durchgängig zu machen, hat der Fluss sein altes Bett verlassen und führt in Schlangenlinien über eine Wiesen- und Ackerfläche, ehe er wieder in den Altlauf zurückfließt. Die alte Trasse der Bever bleibt bestehen, um bei Hochwassersituationen Entlastung zu bieten. „So entsteht hier eine Aue, und das ist eigentlich das Wertvollste, was ein Gewässer zu bieten hat“, freuen sich die Eigentümer, die ihr Land zur Verfügung gestellt haben, auf ein ökologisches Paradies, in dem zahlreiche Tiere und Pflanzen eine neue Heimat finden werden. Auftraggeber ist der Wasser- und Bodenverband. Die Kosten übernimmt zu 80 Prozent das Land Nordrhein-Westfalen. Sechs Monate hat esgedauert, bis die umfangreichen Erdarbeiten abgeschlossen werden konnten. Danach stehen noch Feinarbeiten an, und dann kann die Bever in ihrem neuen, ökologischen Bett durch Harkotten fließen.




