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Herrenhaus Harkotten

Fachaustausch Politik & Kultur: Quo vadis, Denkmal?

Artikel aus der Glocke, 14.03.2026

Sprechen oder streiten? NRW-Ministerin Ina Scharrenbach, die für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, zuständig ist, war sich nicht sicher, was sie am Donnerstagabend im Foyer von Haus Harkotten in Füchtorf erwarten würde. Egal. Sie freue sich auf beides immer, betonte die Ministerin zum Auftakt des Expertengesprächs zum Thema Denkmalschutz an diesem Abend.

Die komplette Seite der Glocke finden Sie als pdf hier

Münsterland e.V. wirbt für Harkotten

Mit großer Sorgfalt und inhaltlicher Tiefe hat der Münsterland e.V. eine informative Seite über das Herrenhaus Harkotten gestaltet.

Neben eindrucksvollen Fotografien und anschaulich erzählten Hintergrundtexten finden sich dort ergänzendes Kartenmaterial sowie eine besondere Hörreise, die Besucherinnen und Besucher akustisch durch Geschichte, Architektur und Atmosphäre der historischen Anlage führt.

So entsteht ein vielschichtiges Porträt dieses außergewöhnlichen Ortes, das neugierig macht und zum Entdecken einlädt. Ein Besuch – digital wie vor Ort – lohnt sich in jedem Fall.

Renaturierung der Bever in Harkotten

Mit dieser Maßnahme wird die Durchgängigkeit und die ökologische Verbesserung der Bever erreicht. Der Wasser- und Bodenverband Warendorf hat die umfangreichen Bauarbeiten in Harkotten jetzt umgesetzt.

Um die Fließgeschwindigkeit der Bever zu verringern und sie für kleine Tiere durchgängig zu machen, hat der Fluss sein altes Bett verlassen und führt in Schlangenlinien über eine Wiesen- und Ackerfläche, ehe er wieder in den Altlauf zurückfließt. Die alte Trasse der Bever bleibt bestehen, um bei Hochwassersituationen Entlastung zu bieten. „So entsteht hier eine Aue, und das ist eigentlich das Wertvollste, was ein Gewässer zu bieten hat“, freuen sich die Eigentümer, die ihr Land zur Verfügung gestellt haben, auf ein ökologisches Paradies, in dem zahlreiche Tiere und Pflanzen eine neue Heimat finden werden. Auftraggeber ist der Wasser- und Bodenverband. Die Kosten übernimmt zu 80 Prozent das Land Nordrhein-Westfalen. Sechs Monate hat esgedauert, bis die umfangreichen Erdarbeiten abgeschlossen werden konnten. Danach stehen noch Feinarbeiten an, und dann kann die Bever in ihrem neuen, ökologischen Bett durch Harkotten fließen.

 

Kultureller Höhepunkt im Advent in Harkotten

Der Abend des 06.12.2025 verspricht in Harkotten im Annensaal ein unvergessliches kulturelles Erlebnis zu werden.

Der Pianist Pierre-Laurent Boucharlat, international bekannt für seine meisterhafte Technik und Ausdruckskraft und der Cellist Konstantin Manaev, der als Solist inzwischen regelmäßig in ganz Europa auftritt und seit mehreren Jahren das Romberg – Klassik – Festival in Harkotten organisiert, umrahmen mit Werken von Bernhard Romberg, Johannes Brahms und Pjotr I. Tschaikowsky die dialogische Lesung

Alltagswelt und große Gefühle

Eine Lese-Zeitreise in die Welt münsterländischer Adelssitze um 1800. Ein Projekt, welches im Rahmen der Förderprojekts „Heimatzeugnis“ vom Land NRW unterstützt wurde und bereits in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg aufgeführt wurde.
Vortragende der Texte, die aus den Tagebüchern und Briefwechseln der Familie Freiherrn von Korff und weiterer adeliger Familien in Westfalen recherchiert wurden, sind die Autorin Dr. Birgit Gropp, und die Schauspieler*in Carolin Wirth und Carsten Bender.

Die Veranstaltung beginnt ab 17 Uhr im Annensaal mit einem Picknick, das jeder selbst mitbringen kann.
Um 18 Uhr beginnt das Programm.

Der Eintritt ist frei, es wird um eine großzügige Spende gebeten, um das Honorar der Künstler*innen und die Projekte der ausführenden Denkmalvereine unterstützen zu können.

Freunde und Förderer des Denkmals Harkotten e.V.
Förderkreis Kultur und Schlösser, Haus Senden

Anmeldungen: foerderverein@harkotten.eu

Sie möchten restauratorische Berufe kennenlernen oder ein Objekt beurteilen lassen? Dann kommen Sie am 14.09. ab 11.00 Uhr ins Herrenhaus Harkotten.

TAG DES OFFENEN DENKMALS
14.09.2025 ab 11 Uhr

Dort begrüßen wir Sie zur

Mehrere Millionen Besucher

Millionen von Kultur- und Denkmalinteressierten besuchen jährlich den Tag des offenen Denkmals®, die größte Kulturveranstaltung, die es in Deutschland gibt. Diese beeindruckenden Besucherzahlen zeigen, dass Denkmale uns allen etwas bedeuten, denn Denkmale prägen unseren Alltag wie keine andere Kunstform. Sie machen Dörfer und Städte zu etwas Einzigartigem. Sie sind für viele Menschen gleichbedeutend mit Heimat. 

Darum kommen zum Tag des offenen Denkmals® auch Jung und Alt, weit angereiste Kultur- und Heimatliebhaber, ebenso wie Nachbarn und Familien. Sie alle besuchen Orte, an denen wichtige Meilensteine unserer Entwicklungsgeschichte greifbar und Generationen miteinander verbunden werden.

Ausstellung restauratorischer Berufe im Herrenhaus Harkotten:

 

Möbelrestauratorin Birgit Engel–Bangen, Havixbeck  Möbel und Holzobjekte

Papierrestauratorin Dipl. Restauratorin Anna Hoffmann, Münster

Gemälderestauratorinnen Diplom Restauratorin Anne Eyling und Master of Arts Patrizia Schering

Diplom Restauratorin Eva Möllenkamp

Tischlermeister und Facharbeiter für Restaurierung Michael Gläßer, Osnabrück

„First Class hilft“ am Samstag, 05.07., während des Romberg Festivals

First Class Logo mit Kleiderpuppe

5. Juli 2025

Herrenhaus Harkotten

First Class Logo mit Kleiderpuppe

Die Charity „First Class Hilft“ ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, hochwertige Kleidung zu erwerben und gleichzeitig einen guten Zweck zu unterstützen.
Sie öffnet am 05.07. in der Pause zwischen den beiden Konzerten.

Der Erlös, der den Freunden und Förderern des Denkmals Harkotten e. V. zugutekommt, hilft dabei, wichtige Projekte zu fördern und das Denkmal zu erhalten.

3. Romberg-Festival am 2. – 5. Juli 2025

Liebes Harkottener Publikum, liebe Freund:innen der Musik,

die Vorfreude auf das 3. Romberg Festival ist groß, und ich freue mich, Sie erneut auf eine musikalische Reise durch die Zeit einzuladen. Unser diesjähriges Programm vereint bekannte Meisterwerke mit aufregenden neuen Klängen und bringt internationale Künstlerinnen und Künstler zusammen, die die musikalische Vielfalt der Romberg-Tradition lebendig werden lassen.

Im Mittelpunkt des Festivals stehen kammermusikalische Werke der beiden Cousins Bernhard und Andreas Romberg. Besonders freue ich mich auf unser Konzert in Münster im historischen Schloss Erbdrostenhof am Freitag, den 4. Juli, wo wir unter anderem das Klavierquartett von Andreas Romberg präsentieren werden.

Ein Highlight des diesjährigen Festivals ist unser Composer in Residence 2025, die renommierte österreichische Komponistin Johanna Doderer. Mit ihrer einzigartigen Tonsprache schlägt sie Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ihre Werke, darunter eine Uraufführung speziell für das Festival, setzen starke künstlerische Impulse und bereichern unser Programm mit einer zeitgenössischen Perspektive.

Im Namen unseres großartigen Freundeskreises, des Harkottener Fördervereins e.V., und Ihnen, unserem geschätzten Publikum, danke ich herzlich für die großzügige Unterstützung. Ohne Ihre Treue und Begeisterung wäre unser Festival in dieser Form nicht möglich.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen beim Harkottener Romberg Festival für wundervolle Musik, interessante Gespräche und Begegnungen mit Ihnen und unseren Künstlern.

Ihr Konstantin Manaev

Programm des 3. Romberg Festivals

Mittwoch, 2. Juli: „Zwischen Himmel und Erde“

Beginn 20 Uhr
Klosterkirche Warendorf, Klosterstraße 30, 48231 Warendorf

Musiker:

Lea Maria Löffler – Harfe
Julia Smirnova – Violine
Konstantin Manaev – Violoncello

Bernhard Romberg (1767–1841):
Divertimento über westfälische Lieder Op. 65
(Version für Harfe und Violoncello)

Mikhail Iwanowitsch Glinka (1804-1857):
Drei russische Lieder für Violine, Violoncello und Harfe

Andreas Romberg (1767-1821):
Duo für Violine und Violoncello Nr. 1, Op. 2
Allegro
Andante con Variatione

Johanna Doderer (1969*):
Sandberg Variationen für Violine solo (2024)

Gabriel Fauré (1845-1924):
Impromtu Op. 86, für Harfe solo

Henriette Renié (1875-1956):
Trio für Violine, Violoncello und Harfe (1901)
Allegro risoluto

Freitag, 4. Juli: „Von Münster in die Welt – Musik und Geschichten der Rombergs“

Beginn 20 Uhr
Erbdrostenhof, Münster

Musiker:

Julia Smirnova – Violine
Johannes Fleischmann – Violine
Alexej Fadejew – Viola
Elisabeth Fürniss – Violoncello
Konstantin Manaev – Violoncello
Philipp Scheucher – Klavier

Bernhard Romberg (1767–1841)
Sonate für zwei Violoncelli Nr. 1 op. 43
Allegro, poco moderato
Andantino
Allegretto

Die Rombergs – Zwei Virtuosen und die Kulturszene Münsters um 1800
Dialogische Lesung von und mit dem Literaturprofessor Walter Gödden und dem Schauspieler Carsten Bender. Das florierende Musikleben der Stadt Münster bot die Voraussetzungen für die spätere internationale Karriere von Andreas und Bernhard Romberg. Doch die beiden hatten auch mit widrigen Begleitumständen zu kämpfen. Finanzielle Engpässe und vor allem wechselhafte politische Verhältnisse standen der Ausübung ihrer Kunst entgegen.

Bernhard Romberg (1767–1841) / Andreas Romberg (1767–1821)
„Duo Concertant“ für Violine und Violoncello
Poco Adagio, Allegro assai
Andante con variazioni

Johanna Doderer (1969*)
„Break on through“ für Violoncello und Klavier DWV 95 (2015)

Franz Schubert (1797-1828)
Notturno in Es-Dur D 897 für Violine, Violoncello und Klavier

Andreas Romberg (1767–1821)
Klavierquartett Op. 22
Allegro spirituoso
Larghetto
Allegro

Samstag, 5. Juli

„Von Westfalen nach Wien“

Beginn 17 Uhr
Annenhalle, Herrenhaus Harkotten

Musiker:

Victoria Saldarini – Violoncello
Reinhard Latzko – Violoncello
Konstantin Manaev – Violoncello
Philipp Scheucher – Klavier

Bernhard Romberg (1767–1841)
Divertimento über österreichische Lieder

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Cellosonate Nr. 5 in C-Dur, Op. 102 Nr.1

David Popper (1843–1913)
Requiem für 3 Violoncelli und Klavier, Op. 66
Im Gedenken an Prof. Matias de Oliveira Pinto (14.07.1960 – † 04.02.2025)

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Cellosonate Nr. 3 in A-Dur, Op. 69

Johanna Doderer (1969*)
Auftragswerk des Romberg Festival für drei Violoncelli und Klavier, Uhraufführung

Einblick in die“russische Seele“

Beginn 19.30 Uhr
Annenhalle, Herrenhaus Harkotten

Musiker:

Konstantin Manaev – Violoncello
Philipp Scheucher – Klavier

Einblick in die »russische Seele«
Wie Bernhard Romberg im Zarenreich seine zweite Heimat fand –
Reflexion vor dem Hintergrund von Alexander Puschkins »Eugen Onegin«
Vortrag: Walter Gödden
Rezitation: Carsten Bender

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893)
Arie des Lensky aus der Oper „Eugen Onegin“
(Arrangement für Violoncello und Klavier)

Bernhard Romberg (1767–1841)
„Fantasie“ Souvenir de St. Petersbourg Op. 77 für Violoncello und Klavier

„Das wandelnde Schloss“

Beginn 21 Uhr
Altane, Herrenhaus Harkotten

Musiker:

Julia Smirnova – Violine
Konstantin Manaev – Violoncello
Philipp Scheucher – Klavier

Carsten Bender – Moderation
Michael Kantrowitch – Lichtinstalation

Johanna Doderer (1969*)
Klaviertrio Nr. 5, DWV 110

10 musikalische Bilder über das Märchen „Das wandelnde Schloss“
nach dem Animationsfilm des Regisseurs Hayao Miyazaki und nach
der Erzählung von Diana Wynne Jones

Howl
Sophie
Schwarze Gestalten
Der Tanz über den Dächern der Stadt
Die Verwandlung Sophies
Sophies Erwachen
Turnip
The War / Der Krieg
Die Suche / Sophies Rückverwandlung
Die Rückkehr / Tanz über der Stadt

Romberg Festival Adventskonzert 14.12.2024

Weihnachtskonzert des Internationalen Romberg Musikfestvals am 14.12.2024

Herrenhaus Harkotten von Korff

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns nach dem Konzert über eine schöne Spende an den Förderverein.

Bitte melden Sie sich vorab per Mail an.

Julia Smirnova Violine

Vadim Tchijk Violine

Miguel Erlich Viola

Konstantin Manaev Cello

Bernhard Romberg (1767–1841) & Andreas Romberg (1767–1821):
String Quartet No.2, Op.1
I. Allegro
II. Minuetto
III. Andante Scherzando
IV. Finale, con allegresse

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Duo Nr. 1 für Fagott und Klarinette WoO27
(Arrangement für Violine und Violoncello)

Joseph Haydn (1732-1809)
Streichquartett in C-Dur Hob. III:77 „Kaiserquartett“
Poco Adagio. Cantabile – Var. I–IV

Antonín Dvořák (1841-1904)
4 Miniaturen, Op. 75 für zwei Violinen und Viola
I. Cavatina, moderato
II. Capriccio, poco allegro
III. Romance, allegro
IV. Elegie, larghetto

Georg Friedrich Händel (1685-1759) / Johan Halvorsen (1864-1935)
Passacaglia
(Arrangement für Violine und Viola)

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
„Hallelujah“ aus Oratorium Messiah, 1741
(Arrangement für Streichquartett)

Im Zentrum des Weihnachtskonzertes steht das Streichquartett Nr. 2, Op. 1 von Bernhard Romberg, einem der drei ersten Streichquartette, die er dem großen Maestro Joseph Haydn widmete. Gemeinsam mit seinem Cousin Andreas Romberg unternahm Bernhard Konzertreisen durch Europa, die sie auch nach Österreich führten, wo Romberg Haydn kennenlernte und ihm seine Quartette op. 1 widmete.

„An Joseph Haydn: Indem ich dieses Werk dem berühmten Künstler präsentiere, dessen gelehrte Werke die Bewunderung Europas hervorrufen, ist es eine Huldigung, die ich seinen erhabenen Talenten erweise. Wenn der Orpheus der Donau meinen Bemühungen gewogen ist und diesen schwachen Versuch annimmt, ist das die süßeste Zufriedenheit, die mein Herz erfahren kann.
Bernhard Romberg“

Der berühmte Satz aus dem Kaiserquartett von Joseph Haydn wird als eine Perle der Quartettliteratur präsentiert und ergänzt das
festliche Programm in besonderer Weise.

Auch von Rombergs Freund und Kammermusikpartner aus der Bonner Zeit, Ludwig van Beethoven, wird ein Stück zu hören sein – das Duo Nr. 1 für Fagott und Klarinette WoO27, hier in einer besonderen Version für Violine und Violoncello.

Für eine richtig weihnachtliche Stimmung sorgen das „Hallelujah“ und die „Passacaglia“ von Georg Friedrich Händel sowie die selten gespielten Stücke für zwei Violinen und Bratsche – die 4 Miniaturen, Op. 75 von Antonín Dvořák. Diese Stücke runden das Programm ab und schaffen eine besinnliche Atmosphäre, die das Publikum in weihnachtliche Vorfreude versetzt.